In dieser Rubrik erfahren Sie, was Sie beachten sollten, bevor Sie einen Arbeitsvertrag abschließen. Wollen Sie in Belgien oder in Luxemburg arbeiten? Dann brauchen Sie eventuell eine Identifikationsnummer. Außerdem müssen Sie über einen gültigen Identitätsnachweis, z.B. einen Personalausweis, verfügen.
Die Steuersysteme Belgiens und Luxemburgs unterscheiden sich voneinander. Wie viel verdienen Grenzpendler in Belgien? Und wie viel in Luxemburg? In welchem Land müssen Sie die Steuererklärung einreichen?
In jedem Land gelten eigene Regeln rund um das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. So existieren manchmal voneinander abweichende Regelungen bezüglich der Minimumlöhne, des Urlaubsgeldes oder der Anzahl der Urlaubstage. Lesen Sie hier, was Ihre Rechte und Pflichten beinhalten, wenn Sie in Belgien oder in Luxemburg arbeiten.
Sozialleistungen- und Beiträge sind in Luxemburg anders geregelt als in Belgien. Lesen Sie hier mehr über die verschiedenen Versicherungen im Falle des Wegfalls eines Einkommens und über die Sozialbeiträge.
Das Krankenversicherungssystem in Luxemburg unterscheidet sich von dem in Belgien. Hier erfahren Sie, in welchem Land Sie sich versichern lassen müssen und wogegen. Und wie Sie vorgehen müssen, wenn Sie krank oder arbeitsunfähig werden.
Aus welchem Land erhalten Sie Rente? Was müssen Sie tun, wenn Sie in den Ruhestand gehen? Hier finden Sie die Antworten auf einige wichtige Fragen zur Rente.
In Luxemburg und in Belgien haben Sie Anspruch auf verschiedene Arten von staatlichen Leistungen, wenn Sie Kinder haben. In dieser Rubrik erfahren Sie mehr zum Thema Familienleistungen.
Informationen in Bezug auf die Anerkennung von Diplomen und/oder Berufsqualifikationen.
Informationen zum COVID-19
In diesem Bereich finden Sie die Adressen beinahe aller Behörden und Organisationen, die Ihnen als Grenzpendler weiterhelfen können.
Steueraspekte:
Die Regeln für Grenzarbeit und Telearbeit sind im belgisch-luxemburgischen Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung aus dem Jahr 1970 festgelegt. Die Toleranzregel "24 Tage" (die insbesondere die Telearbeit betrifft) wurde durch das Zusatzabkommen vom 29.3.2017 in das Abkommen aufgenommen. Diese Regel wurde durch das Zusatzabkommen vom 31.8.2021 auf 34 Tage angehoben.
Soziale Aspekte:
Die Grundregel (EU-Verordnung 883) besagt, dass es keinen Wechsel der anwendbaren Rechtsvorschriften gibt, wenn höchstens 25 % der Arbeitszeit von zu Hause aus geleistet werden.
Wenn mehr als 25% der Arbeitszeit von zu Hause aus geleistet wird, besteht die Pflicht, sich bei der Sozialversicherung des Wohnlandes anzumelden.
Während der Covid-Pandemie wurde auf der Grundlage von Abkommen (bilateral zwischen Nachbarländern oder zwischen EU-Mitgliedstaaten) ein Ausnahmesystem eingeführt, das die Aussetzung der 25%-Regel ermöglicht.
Post-Covid-Periode (2022), Einführung einer Toleranzfrist. Trotz des Wegfalls der höheren Gewalt im Zusammenhang mit dem Covid wurde eine Verlängerung der Duldung der Regel beschlossen, wodurch ein Umkippen der zuständigen Gesetzgebung verhindert werden konnte. Diese Toleranz wurde in eine "Übergangszeit" umgewandelt, die bis zum 30.06.2023 gelten wird.